Schule ist für die Schüler da!
Der Unterricht
An der Theodor-Storm –Grundschule erfährt jedes Kind individuelle Förderung und Forderung. Der Unterricht ist an der Erfahrungswelt der Kinder orientiert und bietet viele Möglichkeiten zum entdeckenden Lernen und Handeln. Dabei werden die sozialen und gesellschaftlichen Gegebenheiten des Schulumfeldes berücksichtigt.
Ab dem Schuljahr 2008/09 werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-3 in JÜL (jahrgangsübergreifendes Lernen) unterrichtet.
Eine 3.Klasse wird als Regelklasse geführt. Der herkömmliche Frontalunterricht wird durch viele alternative Unterrichtsformen ergänzt:
- Stationenlernen
- Freiarbeit
- Tages- und Wochenplanarbeit
- Projekte
- Lernen an außerschulischen Orten (Exkursionen).
Im Vormittagsbereich werden Möglichkeiten zum Lernen, Bewegen, Entspannen und sozialen Begegnungen geschaffen.
Zu Beginn jeden Schuljahres wird in allen Klassen ein Methoden- und Kommunikationstraining an drei Projekttagen durchgeführt. Die Kinder lernen im Team zu arbeiten, so dass eigenverantwortliches Arbeiten (EVA) immer bedeutender wird. Eine zweite Projektwoche findet im 2. Schulhalbjahr für alle Klassen statt. Themen und Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler.
Um allen Schülerinnen und Schülern erfolgreiches Lernen zu ermöglichen, gibt es verschiedene Formen der Förderung:
- Temporäre Lerngruppen
- Differenzierte Förderung in Klasse 5 und 6
- Kinder mit ähnlichen Problemen werden in begrenzten Zeiträumen in Kleingruppen von Sonderpädagogen gezielt gefördert
- Einzelförderung
- Zusätzliche DaZ-Förderung von Kindern aus JÜL-Klassen und Kindern mit Gymnasialempfehlung
nach dem Unterricht (finanziert durch Inner Wheel).
Mit der Einführung des JÜL – Unterrichtes erproben wir ein neues 90-minütiges Blockstundenmodell für alle Altersstufen. Seit der Vorbereitung auf den JÜL-Unterricht spielt die Teamarbeit zwischen Lehrern und Erziehern eine immer größere Rolle.
Es gibt verschiedene Teams und Tandems auf Klassenstufen- und Fachebenen. Seit dem Schuljahr 2007/08 arbeiten diese Gruppen verstärkt an der Ausarbeitung eines Konzeptes für das Leitbild der Schule „ Respektvoller Umgang miteinander“ .
Von Klasse 1-4 findet eine Stunde „Soziales Lernen“ pro Woche zusätzlich statt.
Die Absprachen zu Unterrichtsthemen, Klassenarbeiten und Leistungsbeurteilungen entsprechen den Standards der Rahmenpläne und der Schule.
In den Fachkonferenzen erarbeiten wir in Klassenstufe 1-3 und 4-6 gemeinsame Unterrichtseinheiten. Die Bewertung von Schülerleistungen durch Noten wurden in den Fachkonferenzen durch eine einheitliche Bewertungsskala festgelegt, sowie den Schülern und Eltern regelmäßig erläutert.
Interne Evaluation
Die Evaluation ist ein zentraler Aspekt im Rahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Schulen. Das konkrete Feedback der Schüler, Eltern und Lehrer gibt Hinweise zur Verbesserung der sozialen Kompetenz der Schüler und der Unterrichts- und Erziehungsqualität. Sie zeigt uns die Stärken und Schwächen unseres pädagogischen Tuns.
Die Planung des Evaluationsvorhabens wurde in einzelnen Schritten, gemeinsam von unserem Evaluationsteam erarbeitet.
Gegenstand der Evaluation
Im Rahmen unseres Schulprogramms spielt die Ausbildung der Streitschlichter oder Konfliktmediatoren eine wichtige Rolle. Die Schüler lernen Konflikte unter Mitwirkung der ausgebildeten Streitschlichter zu lösen. Unserem Kollegium war es wichtig die Wirksamkeit der Streitschlichtermaßnahmen zu überprüfen um eine Weiterentwicklung in diesem Bereich zu erzielen.
Evaluationsergebnisse
Der Umgang mit Konflikten ist ein entscheidender Schwerpunkt unseres Schulprogramms. Ein wichtiges Verfahren der konstruktiven Konfliktbearbeitung an unserer Schule ist die Streitschlichtung. Um ihre Wirksamkeit zu optimieren wurde das Streitschlichtungsprojekt Ziel unseres ersten Evaluationsvorhabens. Die Auswertung der Fragebogen an Schüler, Lehrer und Eltern vermittelte uns ein komplexes, aufschlussreiches Bild, was den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz der Streitschlichtung betrifft. Defizite wurden sichtbar. Maßnahmen für die Verbesserung der Information über das Projekt und seiner inhaltlichen Kenntnis wurden festgelegt und Lehrern, Schülern und Eltern zur Kenntnis gebracht.
Wichtige Maßnahmen:
- Das Thema Streitschlichtung steht auf der Tagesordnung des 1. Elternabends im Schuljahr.
- Elternabende für die Eltern der amtierenden und der auszubildenden Streitschlichter
- Vertiefung inhaltlicher Lösungsstrategien im Unterricht
- Streitschlichter stellen den Ablauf der Streitschlichtung (Rollenspiele) im Rahmen des Sozialen Lernens in allen Klassen vor.





